HRIS
Auch bekannt als: HR-Informationssystem, HRMS
HRIS vs. ATS — die Linie, die viele verwechseln
Die klare Linie: Vor Vertragsunterzeichnung lebt die Person im ATS. Nach Unterzeichnung im HRIS.
- ATS (Join, Workable, Greenhouse): verwaltet den Hiring-Funnel — Bewerbungen, Interviews, Entscheidungen.
- HRIS (Personio, BambooHR, HiBob): verwaltet das Arbeitsverhältnis — Verträge, Urlaub, Performance, Payroll-Feeds.
Einige Mid-Market-Anbieter verwischen die Linie, indem sie beides als Module verkaufen. Für die meisten KMU schlägt Best-of-Breed in beiden — ein ATS mit sauberer HRIS-Anbindung — eine All-in-One-Plattform, die beides mittelmäßig kann.
Was ein HRIS leistet
Die Kernfunktionen:
- Mitarbeitenden-Wahrheitsdatensatz (Vertrag, Führungskraft, Team).
- Urlaubsanträge und Genehmigungen.
- Orgchart und Berichtslinien.
- Payroll-Feeds (meist Integration in einen separaten Payroll-Anbieter).
- Dokumentablage für Verträge und Änderungen.
- Performance-Review-Workflow (manche, nicht alle).
Wann KMU eines brauchen
Die Schwelle liegt meist bei 15-25 Mitarbeitenden. Darunter reicht eine Tabelle. Darüber verliert die Tabelle Dinge, und das HRIS zahlt sich über Audit Trail und Urlaubs-Chaos-Vermeidung aus.
Wo Join hineinpasst
Join integriert mit großen europäischen HRIS-Systemen (Personio, BambooHR, HiBob), sodass ein unterschriebenes Angebot ohne Nacherfassung als neue Mitarbeitende:r ins HRIS landet. Mehr auf der Funktionsseite.
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