People Analytics
Auch bekannt als: HR Analytics, Workforce Analytics
Welche Fragen People Analytics tatsächlich beantwortet
Für KMU sind die nützlichen und beantwortbaren Fragen praktisch:
- Wo verlieren wir Personen im Funnel? Stufen-für-Stufen-Konversionsdaten zeigen das Leck.
- Welche Quellen produzieren die besten Einstellungen? Source-of-Hire gekreuzt mit Erstjahres-Bleibequote.
- Wie hoch sind unsere Hiring-Zeitkosten? Stunden pro Einstellung nach Rolle, Panel und Stufe.
- Wer geht, und nach welcher Betriebszugehörigkeit? Abgänge nach Jahr, Team, Einstellungsquelle.
Dafür braucht es keine KI. Es braucht saubere Daten und die Bereitschaft, hinzuschauen.
Wo People Analytics scheitert
Drei Fehlermuster:
- Vanity-Dashboards: 20 Charts, keine Entscheidungen. Das Team baut und bewundert; nichts ändert sich.
- Overfitting auf Rauschen: Ein KMU mit 30 Einstellungen pro Jahr hat keine statistische Power für die meisten Schlussfolgerungen. Mustererkennung auf kleinen Stichproben erzeugt falsche Signale.
- Privacy-Drift: Mitarbeitenden-Monitoring (Tastatur-Logs, Produktivitäts-Scores) als „People Analytics” verkauft. Anderes Tier; hohes DSGVO-Risiko; demotivierend.
Der ehrliche KMU-Scope
Für 50-200 Personen ist People Analytics gut bemessen mit:
- Drei oder vier Hiring-Funnel-KPIs.
- Eine quartalsweise Bleibequoten-Review.
- Ein jährlicher Deep-Dive auf eine konkrete Frage (z. B. „Warum sind Sales-Einstellungen dieses Jahr stärker abgewandert?”).
Mehr braucht Headcount, den die Daten nicht rechtfertigen.
Wo Join hineinpasst
Joins Analytics-Layer beantwortet Funnel- und Quellen-Fragen automatisch — die Daten liegen schon im System; die Dashboards zeigen die Muster. Mehr auf der Funktionsseite.
Weiterlesen
Verwandte Begriffe
Heute starten