Einstellungsquelle

Auch bekannt als: Source of Hire, Hiring Channel

Die zählenden Kanal-Kategorien

Für ein KMU ist die nützliche Aufteilung:

  • Karriereseite direkt: kommt direkt auf Ihre Website.
  • Indeed (organisch): kostenlose Listung.
  • Indeed (gesponsert) oder bezahlte Jobbörsen-Platzierung.
  • LinkedIn (organische Posts und Outbound-Sourcing).
  • Lokale Börsen (StepStone, HelloWork, Infojobs etc.).
  • Empfehlungen: aus dem aktuellen Team.
  • Agentur: externe Vermittler:innen.
  • Sonstige (Veranstaltungen, Alumni-Netzwerk, Re-Engagement aus dem Pool).

Jede Bewerbung mit einer Quelle taggen. Sub-Kanäle später.

Was es zeigt

Das Muster, das die meisten KMU finden, wenn sie Quelle wirklich tracken:

  • Empfehlungen sind die hochwertigste Quelle nach den meisten Maßen (Annahmequote, Verbleib, Time-to-Productivity). Oft unterinvestiert, weil sie auf keiner Spend-Zeile auftauchen.
  • Bezahlte Platzierungen wirken volumenseitig effizient, aber Quality of Hire ist mittelmäßig. Normalisiert auf Ergebnisse: günstig, pro echtem Hire teuer.
  • Karriereseite direkt ist klein im Volumen, hohe Qualität. Die Person nahm die Initiative.
  • Agenturen produzieren starke Einzel-Einstellungen bei hohen Kosten.

Die Reporting-Falle

Häufigster Fehler: Quelle nur im Moment der Bewerbung erfassen. Wer per LinkedIn-Outbound gesourct wurde und später über die Karriereseite bewirbt, wird oft „Karriereseite direkt” zugeschrieben — das bläht diesen Kanal auf und hungert das Sourcing aus.

First Touch erfassen, nicht Last Touch.

Wo Join hineinpasst

Join hält die Quelle ab Erstkontakt und durch den Funnel, sodass die Zuordnung nicht driftet. Mehr auf der Funktionsseite.

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