Arbeitsprobe
Auch bekannt als: Job Sample, Performance-Aufgabe
Was eine Arbeitsprobe vom generischen Test trennt
Eine Arbeitsprobe nutzt dieselben Inputs und Outputs wie die echte Rolle:
- Sales-Rolle: ein Mock-Discovery-Call mit fiktiver Persona.
- Design-Rolle: ein Design-Exercise mit derselben Art Brief und Constraints, die im Job kämen.
- Engineering-Rolle: ein kleines Feature in einer repräsentativen Codebasis, kein Leetcode-Algorithmus.
- Customer Support: ein Beispielticket mit dem Tonleitfaden der Firma.
Der Test: Könnte eine prüfende Person die Abgabe für eine Arbeit aus dem aktuellen Team halten?
Warum Arbeitsproben Interviews schlagen
Vierzig Jahre Forschung (Schmidt & Hunter und Folgestudien) setzen Arbeitsproben an die Spitze prädiktiver Validität — deutlich über unstrukturierten Interviews und auf Augenhöhe mit strukturierten Interviews.
Der Grund: Eine Arbeitsprobe ist eine Verhaltensmessung, keine Selbstauskunft. Wer behauptet, die Arbeit zu können, und wer sie wirklich kann — sind zwei verschiedene Gruppen.
Wie gut anwenden
Auf 3-4 Stunden deckeln. Längere Proben bezahlen. Mit einem Gespräch koppeln. Nicht als Interview-Ersatz nutzen — Proben messen Fähigkeit, Interviews messen Fit und Motivation.
Wo Join hineinpasst
Arbeitsproben sind erstklassige Artefakte am Datensatz in Join, mit der Scorecard der prüfenden Person dranhängend. Mehr auf der Funktionsseite.
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