Interview-Kalibrierung

Auch bekannt als: Kalibrierungssitzung

So sieht eine Kalibrierungssitzung aus

Ein 30-Minuten-Meeting vor Stellenöffnung:

  • Die Hiring Manager:in führt das Team durch 3-5 Dimensionen, die die Rolle braucht.
  • Das Team einigt sich, was „3” vs. „4” vs. „5” auf jeder Dimension bedeutet, mit konkreten Beispielen.
  • Frühere Einstellungen (gute wie schlechte) dienen als Ankerfälle.

Ergebnis: eine einseitige Rubrik. Jede Interviewer:in nutzt dieselbe.

Warum Teams es überspringen

Kalibrierung fühlt sich nach Overhead an. Die Kosten sind echt — 30 Minuten × 4 Personen = 2 Personenstunden pro Rolle. Ohne sie bewertet jede:r nach persönlichem Geschmack; das Debrief wird Streit darüber, was die Frage überhaupt war; und durch kommen die Bewerbungen, auf die sich alle vage einigen, nicht die, die das Team mit geteiltem Maßstab gewählt hätte.

Was sich mit Kalibrierung ändert

Zwei große Verschiebungen:

  • Uneinigkeit unter Interviewer:innen wird informativ („wir sehen dieselbe Person verschieden”) statt Rauschen.
  • Der Hiring Bar bleibt stabil — die achte Bewerbung wird nicht an einem anderen Maßstab gemessen als die erste.

Wo Join hineinpasst

Rubriken hängen an der Rolle in Join, und jede Scorecard rendert die Rubrik inline, sodass Interviewer:innen gegen dieselben Definitionen bewerten. Mehr auf der Funktionsseite.

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