Behavioral Interview

Auch bekannt als: Kompetenzbasiertes Interview, STAR-Interview

Wie eine Behavioral-Frage aussieht

Der Einstieg ist immer konkret: „Erzählen Sie von einer Situation, in der …”

  • „… Sie eine Deadline gerissen haben. Was passierte, was taten Sie?”
  • „… Sie mit Ihrer Führungskraft anderer Meinung waren. Wie sind Sie damit umgegangen?”
  • „… Sie schwieriges Feedback an Kolleg:innen geben mussten.”

Die Struktur erzwingt konkrete Antworten. „Ich würde …”-Antworten fallen durch; „Ich tat …”-Antworten bestehen.

Die STAR-Methode

Ein nützlicher Rahmen für beide Seiten:

  • Situation: der Kontext. Ein Satz.
  • Task (Aufgabe): Wofür war die Person verantwortlich? Ein Satz.
  • Action (Handlung): Was hat die Person konkret getan? Der Hauptteil.
  • Result (Ergebnis): Was kam dabei heraus? Wenn möglich quantifiziert.

Driftet die Person ins Abstrakte („wir machen das normalerweise …”), mit einer Nachfrage zurückholen: „Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?”

Was es nicht erfasst

Behavioral Interviews messen keine rohe Fähigkeit — „Erzählen Sie von einer Situation, in der Sie Python geschrieben haben” ist schwächer als die Person Python schreiben zu lassen. Für technische Rollen mit Arbeitsproben kombinieren.

Wo Join hineinpasst

Fragenkataloge hängen an der Rolle in Join, mit STAR-Rubrik inline auf der Scorecard. Mehr auf der Funktionsseite.

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