Strukturiertes Interview
Auch bekannt als: Strukturierte Befragung
Warum es besser funktioniert
Jahrzehnte Forschung sind konsistent: Strukturierte Interviews sagen Arbeitsleistung etwa doppelt so gut voraus wie unstrukturierte. Der Grund ist Vergleichbarkeit — wenn alle dieselben Fragen bekommen, sind Antworten tatsächlich vergleichbar. Wenn Fragen pro Bewerbung driften, vergleicht die Interviewer:in Äpfel mit Birnen und greift auf „mochte ich” zurück.
Was „strukturiert” in der Praxis heißt
Drei Komponenten:
- Gleiche Fragen. Vorab geschrieben, an den Dimensionen aus dem Hiring-Plan ausgerichtet.
- Gleiche Reihenfolge. Damit frühe Antworten spätere Fragen nicht pro Person unterschiedlich rahmen.
- Gleiche Bewertungsrubrik. Jede Antwort an denselben 1-5-Ankern mit konkreten Beispielen gemessen.
Nachfragen sind erlaubt und erwartet. Die Kernfragen bleiben fest.
Was es nicht ist
Strukturiert ≠ Skript. Das Interview fühlt sich weiterhin nach Gespräch an; die Struktur lebt in der Planung, nicht im Auftreten. Roboterhafte Vortragsweise ist ein separater Fehlerfall.
Wo Join hineinpasst
Fragesets hängen an der Rolle in Join. Jede Interviewer:in öffnet ihre Scorecard und sieht die Fragen und Rubrik, die sie nutzen soll. Mehr auf der Funktionsseite.
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