Boolean Search
Auch bekannt als: Boolesche Suche, Boolean-Operatoren
Die wichtigen Operatoren
Das komplette Werkzeugset ist klein:
- AND: beide Begriffe müssen vorkommen.
"senior engineer" AND python - OR: einer reicht.
(designer OR illustrator) - NOT: ausschließen.
engineer NOT recruiter(LinkedIn nutzt NOT; Google nutzt-) - Anführungszeichen: exakte Phrase.
"head of marketing" - Klammern: gruppieren.
(senior OR staff) AND (engineer OR developer)
Die meisten Sourcer:innen kombinieren das. Eine typisch produktive Suche hat 6-10 Operatoren.
Wozu es eigentlich dient
Boolean findet Personen, die LinkedIns Empfehlungsalgorithmus nicht zeigt. Die Standard-„Vielleicht kennen Sie”-Sicht zeigt ähnliche Personen wie die, mit denen schon gesprochen wurde. Boolean stellt die Frage: „Wer hat irgendwo [konkretes Signal]?” — ohne dass LinkedIn entscheidet, was relevant ist.
Ein Starter-Muster, das funktioniert
Für eine Senior-Backend-Engineer-Suche:
("senior engineer" OR "senior software engineer" OR "staff engineer")
AND
(python OR golang OR java)
AND
(berlin OR münchen OR remote)
NOT
(recruiter OR "suche talent")
Die NOT-Klausel zählt mehr als gedacht — sie filtert Recruiter:innen und „Ich helfe bei Jobsuche”-Profile heraus, die Ergebnisse zumüllen.
X-Ray Search
Eine Variante: Google nutzen, um LinkedIn (oder andere Plattformen) mit Boolean-Operatoren zu durchsuchen. site:linkedin.com/in "head of marketing" berlin findet öffentliche LinkedIn-Profile über Googles Index — nützlich, wenn LinkedIns eigene Suche drosselt.
Wo Join hineinpasst
Über Boolean Search gesourcte Personen fließen in Joins Talentpool, mit dem Such-String als Quellen-Attribut festgehalten. Mehr auf der Funktionsseite.
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