Panel-Interview
Auch bekannt als: Gruppeninterview
Wann ein Panel die richtige Wahl ist
Ein Panel passt, wenn:
- Die Rolle täglich mit mehreren Stakeholdern arbeitet (Projektleitung, Senior IC mit Teamübergriffen, kundennaher Job).
- Termine komprimiert werden sollen — ein 60-Minuten-Panel schlägt vier 30-Minuten-Calls.
- Es interessant ist, wie die Person mit leichter zahlenmäßiger Überlegenheit umgeht.
Es passt nicht, wenn:
- Die Rolle stark Individual-Contributor ist (Panels wirken wie ein Tribunal).
- Das Panel nicht vorab kalibriert ist — redundante Fragen oder, schlimmer, Personen reden übereinander.
So läuft es gut
Vorab festlegen, wer welche Dimension abdeckt. Reihenfolge planen. Eine Person führt und steuert; die anderen stellen ihre Fragen, wenn sie dran sind. Jede:r füllt die Scorecard einzeln — niemals als Gruppe.
Der häufigste Fehler ist Gruppendenken: Jemand startet das Debrief mit „Ich fand sie super”, und alle kalibrieren sich daran. Getrennte Scorecards verhindern das.
Wo Join hineinpasst
Jede Panel-Person bekommt ihre eigene Scorecard in Join, mit hervorgehobener zugewiesener Dimension. Mehr auf der Funktionsseite.
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