Recruiter
Auch bekannt als: Recruiterin, Talent Acquisition Specialist
Was eine Recruiter:in täglich tut
Die Arbeit ist operativ und stark koordinationslastig:
- Stellenanzeigen mit Hiring Manager:innen schreiben oder editieren.
- Sourcing (LinkedIn-Suche, Empfehlungen, Netzwerk).
- Erste Screening-Calls.
- Termine quer durch Panel und Kandidat:innen-Kalender.
- Kandidat:innen auf jeder Stufe informiert halten.
- Angebot schreiben, verhandeln, abschließen.
In einem 50-Personen-KMU ist das typisch eine halbe Rolle. In einem 200-Personen-KMU mindestens eine volle. Unter 30 Personen meist die Gründerin oder Operations-Lead.
Recruiter:in vs. Hiring Manager:in
Der einfachste Test: Wer entscheidet, ob eingestellt wird?
- Die Hiring Manager:in entscheidet.
- Die Recruiter:in führt den Prozess, der gute Bewerbungen für diese Entscheidung produziert.
Diese zwei zu vermischen — Recruiter:innen, die die Hire-Entscheidung fällen, Hiring Manager:innen, die Termine koordinieren — ist der häufigste operative Recruiting-Fehler in KMU.
Spezialisierungen
In größeren Teams teilt sich „Recruiter:in” auf:
- Sourcer:in: nur Outbound, findet Bewerbungen.
- Coordinator:in: Termine und Candidate Experience.
- Recruiter:in / „Full-Cycle-Recruiter:in”: besitzt die Rolle Ende-zu-Ende.
Die meisten KMU machen alle drei in einer Person.
Wo Join hineinpasst
Join komprimiert die Koordinationsarbeit — Termine, Status-Mails, Angebots-Templates — sodass dieselbe Person mehr Suchen führt, ohne Bewerbungen zu verlieren. Mehr auf der Funktionsseite.
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