Inhouse-Recruiter
Auch bekannt als: Interne Recruiter:in, Corporate Recruiter:in
Was Inhouse in der Praxis heißt
Der Trade-off gegen Agentur-Recruiter:innen:
- Inhouse: tiefer Kontext zu Unternehmen, Team und Rollen. Lange Anlaufzeit, zahlt sich über viele Einstellungen aus.
- Agentur: extern, oft spezialisiert auf eine Funktion (Engineering, Sales) oder eine Geografie. Schnell einsatzbereit, teuer pro Hire.
Die meisten KMU wachsen in Inhouse-Recruiting hinein. Der erste dedizierte Inhouse-Hire taucht bei 50-100 Mitarbeitenden auf, wenn das Recruiting-Volumen die HR-Generalist:in übersteigt.
Warum Inhouse in KMU-Größe meist gewinnt
Drei Gründe:
- Kosten. Ein Agentur-Hire kostet typisch 18-25 % des Jahresgehalts. Eine Agentur-Einstellung = 3-4 Monate vollkostenrechnerischer Inhouse-Recruiter:in. Ab ca. 10 Einstellungen/Jahr rechnet sich Inhouse schnell.
- Kontext. Eine Inhouse-Recruiter:in lernt, was „eine gute Join-Engineer:in” ist, was das Team schnell ablehnt, worauf es fällt. Eine Agentur-Recruiter:in erreicht diese Tiefe nie.
- Candidate Experience. Über echte interne Recruiter:innen geleitete Bewerbungen berichten höhere Zufriedenheit als über Agentur-Zwischenstationen geleitete.
Wann Agenturen weiter Sinn haben
Bei sehr Senior, sehr seltenen oder geografisch entfernten Rollen. Auch für Surge-Kapazität — neues Büro öffnen, eine Funktion in sechs Monaten verfünffachen.
Wo Join hineinpasst
Join ist die Arbeitsumgebung des Inhouse-Teams — Pipeline, Scorecards, Termine, Angebote. Agenturen können über Gastzugang Bewerbungen hinzufügen; das Inhouse-Team behält die Datenhoheit. Mehr auf der Funktionsseite.
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