Personalvermittlung
Auch bekannt als: Headhunter, Recruiting-Agentur, Personalberatung
Die drei Varianten
Wichtig zu kennen, weil Preise und Verhalten folgen:
- Contingency: Honorar nur bei erfolgreicher Einstellung. Niedriges Commitment, hohes Volumen pro Vermittler:in, niedrigere Qualität. 18-25 % des Jahresgehalts.
- Retained: Honorar in Raten über die Suche, unabhängig vom Ergebnis. Für Executive und sehr senior. Höheres Commitment, tiefere Suche. 30-35 % der Jahresvergütung.
- Staffing / Contracting: Vermittelt befristet oder „Temp-to-Perm”. Anderes Modell; die Agentur bleibt Arbeitgeber.
Für KMU ist Contingency am häufigsten.
Wann Agenturen Sinn machen
Drei ehrliche Anwendungsfälle:
- Senior-Rollen, die Sie nicht finden können. Head-of-Engineering, ohne dass Sie je eine:n Head of Engineering eingestellt haben.
- Surge-Kapazität. Büro in einer Stadt eröffnen, in der kein Netzwerk besteht.
- Rolle außerhalb Ihrer Branche. Erste Sales-Person in einem Produkt-Unternehmen.
Außerhalb davon performt Inhouse meist besser.
Wie sie gut beauftragt werden
Drei Regeln:
- Briefen wie eine:n interne:n Recruiter:in. 30-Minuten-Kickoff mit Hiring Manager:in, Hiring-Plan und Kriterien teilen.
- Anzahl Bewerbungen pro Woche deckeln. Fünf starke Vorschläge schlagen fünfzig schwache.
- Honorar an die Bindung koppeln. Teil der Provision an Bleibequote nach 6 Monaten knüpfen. Bringt die Anreize in Linie.
Wo Join hineinpasst
Über Agenturen gesourcte Bewerbungen fließen über Gastzugang in Join. Die Agentur lädt hoch; das Inhouse-Team prüft; die Daten bleiben im System der Firma. Mehr auf der Funktionsseite.
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