Recruitment-Marketing
Auch bekannt als: Talent-Marketing, Employer-Brand-Marketing
Welche Aktivitäten zählen
Die Kategorie überlappt mit Employer Branding, ist aber funnel-spezifischer. Häufige Aktivitäten:
- Karriereseite-SEO: die Karriere-Landingpage für „[Unternehmen] Karriere” und verwandte Suchen optimieren.
- Talent-Community-Newsletter: monatliche Mail an Personen, die opt-in waren, aber nicht aktiv bewerben. Updates und gelegentliche Rollen-Highlights.
- Engineering- oder Design-Inhalte: Blog-Posts, Vorträge, Open-Source-Beiträge, die zeigen, wie das Team arbeitet.
- Konferenz-Sponsoring und Präsenz: Senior-Team spricht auf Konferenzen der Ziel-Bewerbungen.
- kununu/Glassdoor-Pflege: auf Bewertungen antworten, aktuelle Mitarbeitende zu ehrlichen Bewertungen anregen.
Diese laufen unabhängig von einer konkreten offenen Rolle. Ziel: Bei Rollenöffnung kennt die Person das Unternehmen schon.
Warum es für KMU zählt
Das Volumen eingehender Bewerbungen korreliert mit Marken-Bekanntheit. Für 50-200 Personen:
- Ein in seiner Nische bekanntes Team bekommt 100-300 Bewerbungen pro Anzeige aus Vor-Kenntnis.
- Ein in seiner Nische unsichtbares Team bekommt 0-30 Bewerbungen aus Kalt-Reichweite.
Recruitment-Marketing ist die Maschine, die den ersten Zustand erzeugt. Der Rückzahlpfad ist 12-24 Monate, nicht sofort.
Was es nicht ist
Es ist keine Jobbörsen-Platzierung (das ist Verteilung) und keine Social-Media-Posts zu offenen Rollen (das ist Promotion). Recruitment-Marketing passiert zwischen Anzeigen — die stete Investition, bekannt zu sein.
Wo Join hineinpasst
Talent-Community-Kontakte und Inbound-Interesse sitzen in Joins Pool neben aktiven Bewerbungen, sodass bei Rollenöffnung die Recruitment-Marketing-Audience schon adressierbar ist. Mehr auf der Funktionsseite.
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