Candidate Persona
Auch bekannt als: Ideal-Bewerbungs-Profil, Hiring ICP
Was eine Candidate Persona enthält
Eine nützliche einseitige Persona für eine Rolle:
- Hintergrund: typischer Werdegang, aktuelles Unternehmenstyp, Berufsjahre.
- Motivation: worauf es ankommt (Autonomie, Skala, Mission, Vergütung, Lernen, Marke). 2-3 dominante wählen.
- Wo online: welche Plattformen, Communities, Newsletter, Podcasts.
- Wozu Nein gesagt wird: häufige Einwände gegen Rolle oder Unternehmen.
- Was Aufmerksamkeit verdient: Signale in Anzeige oder Outreach, die Reaktionen erzeugen.
Das ist kein fiktiver Charakter mit Namen und Foto. Es ist ein Leitfaden, wo zu suchen und was zu sagen ist.
Warum sie fürs Sourcing zählt
Drei direkte Nutzungen:
- Kanal-Auswahl: Eine Persona zu „Senior Backend Engineer in Berlin” führt zu spezifischen Slack-Gruppen, GitHub-Repos, Meetups. Eine generische Indeed-Anzeige verfehlt sie.
- Anzeigen-Sprache: Die Sprache, die eine Senior Platform Engineer:in anspricht, ist anders als die für eine Junior-Generalist:in. Persona sagt, welche zu schreiben.
- Outreach-Templates: Outbound, das die Motivation der Persona trifft, erzeugt 2-3x Antwortraten gegenüber generisch.
Was schiefläuft
- Personas auf Wunsch-Bewerbungen statt auf tatsächlich erreichbaren. Aspirational verfehlen das Sourcing.
- Einmal geschrieben, nie überarbeitet: Markt verschiebt, Unternehmen verschiebt, Persona nicht.
- Eine Persona pro Rolle wird 12 im Unternehmen: die Dokumentation wird verdächtig.
Wo Join hineinpasst
Persona-Notizen hängen an der Rolle in Join, sichtbar für alle, die sourcen oder schreiben. Die Persona entwickelt sich mit den Hiring-Daten. Mehr auf der Funktionsseite.
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