Antrittsbonus
Auch bekannt als: Signing Bonus, Sign-on-Bonus
Wann Antrittsboni Sinn machen
Drei legitime Nutzungen:
- Base-Lücke schließen: Person will 90k Base; das Band endet bei 82k. Ein 15k-Antrittsbonus schließt Jahr eins ohne das Band zu brechen.
- Verfallende Variable kompensieren: Person ist mitten im Quartals-Bonus-Zyklus oder verliert ein nicht-gevested Equity-Tranche durch frühen Austritt. Antrittsbonus macht ganz.
- Umzugskosten: Wer Stadt oder Land wechselt, hat reale Vorkosten. Antrittsboni decken das sauberer als Einzelposten-Erstattung.
Wann sie nach hinten losgehen
- Genutzt, um unattraktives Base/Equity zu kaschieren: Person nimmt den Bonus und geht zu Monat 13. Der Bonus hat das Vergütungsproblem nicht gelöst.
- Ohne Clawback: Wer binnen 12 Monaten geht, sollte den Bonus pro rata zurückzahlen. Ohne diese Klausel ist das Unternehmen exponiert.
- Als „das Angebot” kommuniziert: 100k Base mit 20k Antrittsbonus ist nicht dasselbe wie 120k Angebot. In Jahr zwei steht die Person auf 100k. Wer „120k” gehört hat, ist in Jahr zwei enttäuscht.
Standard-EU-Praxis
Typische Strukturen:
- 5-15 % des Jahresgrundgehalts für Mid-bis-Senior.
- 12-Monats-Clawback, pro Monat oder Quartal anteilig.
- In zwei Tranchen: 50 % zum Start, 50 % zu Monat 6. Senkt finanzielle Exposition bei schnellem Austritt.
Wo Join hineinpasst
Angebots-Entwürfe in Join enthalten Antrittsbonus-Felder als strukturierte Option mit Default-Clawback-Klauseln. Mehr auf der Funktionsseite.
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