Bewerbungen pro Einstellung
Auch bekannt als: Applications per Hire
Wie die Quote zu lesen ist
Typische Bereiche im europäischen KMU:
- 5-20 Bewerbungen pro Einstellung: enge Pipeline. Entweder schwer zu besetzen oder zu wenig Sourcing.
- 30-100 pro Einstellung: gesunder Bereich für die meisten Rollen.
- 300+ pro Einstellung: hohes Inbound-Volumen. Starke Arbeitgebermarke oder eine niedrige Eintrittshürde — in beiden Fällen ist Screening der Engpass.
Die interessante Lesart ist nicht die rohe Zahl — sondern Trend pro Rollentyp und Abstand zwischen ähnlichen Rollen.
Was die Zahl wirklich sagt
Drei Dinge:
- Top-of-Funnel-Nachfrage: Niedrige Werte bei erwartet hoher Nachfrage deuten auf Anzeigen- oder Verteilungsprobleme hin.
- Selektivität: Hohe Werte bei breit angelegter Suche deuten auf gut kalibrierte Latte hin.
- Zeitinvestition: Jede gesichtete Bewerbung kostet 1-3 Minuten Recruiter-Zeit. 500 pro Einstellung × 2 Minuten = 17 Stunden Screening pro Hire, nur für abgelehnte Bewerbungen.
Was sie nicht sagt
Qualität. Eine Rolle kann 200 Bewerbungen pro Einstellung haben und trotzdem eine mittelmäßige Person einstellen, wenn die Screening-Kriterien falsch sind. Mit Quality of Hire zusammen lesen, um nicht falsch zu optimieren.
Wann die Zahl die richtige zum Optimieren ist
Bei erreichten Time-to-Hire-Zielen und guter Quality of Hire ist Bewerbungen pro Einstellung der Kosten-Hebel. Senken über besseres Anzeigenschreiben (früh filtern), bessere Knockout-Fragen, besseren Quellkanal-Mix.
Wo Join hineinpasst
Join zeigt Bewerbungen pro Einstellung pro Rolle und Kanal, sodass Trends sichtbar sind und überlastete Rollen sich selbst markieren. Mehr auf der Funktionsseite.
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