Equity Grant
Auch bekannt als: Stock Grant, Optionspaket, Anteilszuteilung
Die Instrumente, die europäische Unternehmen wirklich nutzen
Die Begriffe variieren nach Land und Entitäts-Struktur:
- VSOPs (Virtual Stock Options): in Deutschland am häufigsten. Phantom-Anteile — Cash-Auszahlung beim Exit, keine echten Anteile. Steuerfreundlicher als echte Optionen nach aktuellem deutschen Recht.
- ESOPs (Employee Stock Options): echte Optionen, Anteile zum Strike Price zu kaufen. In UK und nordischen Startups üblich; Steuerbehandlung variiert.
- BSPCE (Frankreich): französisches Pendant zu Optionen, mit spezifischen Steuervorteilen für die Person.
- Phantom Stock / SAR: ähnlich VSOP, dort genutzt, wo lokales Recht echte Optionen teuer macht.
Für KMU mit Länder-übergreifendem Hiring ist das Instrument oft der Schmerzpunkt. Die Person interessiert der Exit-Wert; das Unternehmen das rechtlich-steuerliche Setup.
Wie ein typisches Vesting aussieht
- 4-Jahres-Vest mit 1-Jahres-Cliff: 25 % vesten zu Monat 12, danach monatlich. Industriestandard für Startups.
- Acceleration bei Change of Control: 50 % oder 100 % der ungevested Optionen accelerieren bei Übernahme. Üblich für frühe Hires, seltener für späte.
- Post-Termination Exercise Window: 90 Tage ist die Altdefault; 10 Jahre bieten moderne Startups, damit Optionen für Verlassende ausübbar bleiben.
Was Bewerbungen fragen sollten
- Strike Price und 409A-äquivalente Bewertung: Was wären die Optionen bei Ausübung wert?
- Verwässerungs-Risiko: Wie wächst der Equity-Pool in den nächsten Finanzierungsrunden?
- Liquiditäts-Erwartung: Hat das Unternehmen einen klaren Pfad zu Exit oder Secondary, oder ist Equity Dekoration?
Wo Join hineinpasst
Angebots-Entwürfe in Join enthalten Equity-Konditionen als strukturierte Felder — Instrumenten-Typ, Grant-Größe, Vest-Plan — sodass die Person die echten Konditionen sieht, nicht vages „wir bieten Equity”. Mehr auf der Funktionsseite.
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